Friedensgarten

Der „Friedensgarten“ liegt etwa 200 m neben dem Lebensgut. Das Anwesen ist ein Schenker-Projekt, verantwortlicher Gastgeber ist Uwe als Vertreter des gemeinnützigen Vereins zur Förderung des Schenkens (VFS). In dem alten Bauernhaus mit etwa 12oo qm Garten wollen wir als „Dorffamilie“ möglichst einfach und natürlich leben. Wir arbeiten in verschiedenen Bereichen mit dem Lebensgut zusammen und schätzen die Nachbarschaft sehr.

Da wir unser menschliches Wissen gegenüber der Intelligenz der Schöpfung als gering erachten, greifen wir so wenig wie möglich in die natürlichen Lebenskreisläufe ein.Wir ernähren uns überwiegend aus einheimischer vegetarischer Rohkost, die wir aus dem Garten und der Umgebung sammeln (z.B. Obst, Nüsse, Wildkräuter), oder selbst in Permakultur und unter Anwendung von Kooperation mit der Natur anbauen.

Unsere Vision ist das natürliche Landschaftsbild des Waldrandgartens, wo wir uns von der Natur beschenken lassen und lediglich im Sinne eines behutsamen Gärtners eingreifen.

Andere Dinge für den Lebensbedarf wollen wir nach Möglichkeit mit unseren Händen erarbeiten. Auf jeden Fall soll die Befriedigung unserer Bedürfnisse (Nahrung, Gesundheit, Kleidung, Wohnung, Kommunikation, Mobilität, Kreativität, Bildung) kein Unrecht nötig haben, weder direkt noch indirekt, sondern die sozialen Umstände anderer Menschen und die Naturkreisläufe sollen intakt bleiben, eher noch unterstützt werden durch unser Wirken..

Es gibt bei uns keinen Strom, sondern Kerzenlicht, Handwerk und Handarbeit, und es fließt kaltes Wasser. Geheizt wird mit Holz meist aus Baumschnitt oder Altholz aus einem nahe gelegenen Wald.

Weitere Arbeiten unseres Alltags sind Friedensarbeit (Mediation, Kurse in gewaltfreier Kommunikation und in VerANTWORTlichem Leben, Mitarbeit in lokal und überregional aktiven Gruppen), Gesundheitsarbeit (Vorträge, Kurse, Wildpflanzenführungen, geschenkte Behandlungen, Arbeit an einem tragfähigen naturgemäßen Gesundheitssystem), Büroarbeit, spirituelle Arbeit (Gebet, Yoga, Meditation, Rituale, Singen und Musizieren). Seit Herbst 2008 ist der Friedensgarten spirituelles Zentrum für Einkehr, Begegnung und Veranstaltungen.

Das Haus, in dem wir leben, ist ein 150 – 200 Jahre altes Umgebindehaus, das wir Stück für Stück renovieren und in der Zwischenzeit uns und unseren Gästen erfreulich gute Unterkunft bietet. Außerdem gibt es noch eine selbstgebaute Jurte im Garten.

Jeder, der interessiert ist und sich an gewisse Regeln hält, ist zum Besuch und zum Teilen unseres Alltags willkommen

Allerdings sollten Sie sich auf einfachste Bedingungen einstellen. Sie sollten auch bereit sein, während ihres Aufenthaltes im Friedensgarten auf Genussmittel zu verzichten. Wir wollen bei uns keinen Alkohol, keine bewusstseinsverändernden Drogen, keinen Tabak und keine Hunde (wegen dem Sammeln von Wildpflanzen im Garten).

Wer länger bleiben möchte, sollte auf jeden Fall für die Ideale und Visionen der Schenkerbewegung offen sein und sich mit ihnen auseinandersetzen. . Auch über Mithilfe bei den anfallenden Arbeiten würden wir uns freuen. Der Verein zur Förderung des Schenkens ist aktiv in Naturschutz, Landschaftspflege, Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Friedensarbeit.

Adresse: Friedensgarten, Nr.5 C , 02627 Pommritz; Kontakt über Uwe Wilhelm Haspel

Telefon: 035939 – 80602; e-mail: uwewhaspel@yahoo.de

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